20 Jahre WeiberWirtschaft!
Am 17. Dezember 1989 haben eine Hand voll engagierter Frauen die Genossenschaft WeiberWirtschaft gegründet. Sie sind angetreten, Frauen wirtschaftlich stark zu machen und haben sich zur Realisierung in einem solidarischen Modellprojekt zusammengeschlossen. Sie entschieden sich mit der Rechtsform einer Genossenschaft bewusst für ein wirtschaftliches Modell. Es ging ihnen darum, den bestmöglichen Kapitalismus umzusetzen.
Dass das Vorhaben dann so groß und mit einem Investitionsvolumen von 18,6 Mio € verbunden sein würde, hat von den Gründerinnen wohl keine zu hoffen gewagt.
Was wenige allein nie geschafft hätten, ist durch den Einsatz von bislang 1.650 Frauen möglich geworden. Wir betreiben seit 15 Jahren Europas größtes Gründerinnen- und Unternehmerinnenzentrum mit derzeit über 65 Unternehmen und Projekten in Frauenhand. Unsere Tochterorganisation Gründerinnenzentrale ist anerkannte Erstanlaufstelle für Gründerinnen in Berlin. Wir sind bundesweit bekannt als Spezialistin für qualitativ hochwertige Gründerinnen- und Unternehmerinnenförderung. Wenn das keine Erfolgsgeschichte ist! (Sie merken schon, es macht immer noch mächtig stolz hier zu arbeiten!)
Das „Haar“ in der Suppe ist der hohe Teil der Fremdfinanzierung. Ende letzten Jahres konnten wir eine Sondertilgung leisten und zahlen seither „nur noch“ 270.000 € Zinsen pro Jahr. Wenn wir dieses Geld doch jedes Jahr in die Hand nehmen könnten, um weitere Ideen zur Förderung von Gründerinnen und Unternehmerinnen umzusetzen!
Deshalb werben wir immer noch und immer wieder um neue Geschäftsanteile! Jeder neue Anteil wird auch in Zukunft in Sondertilgungen fließen und dazu beitragen, Frauen wirtschaftlich stark zu machen. Schenken Sie uns zum 20. Geburtstag der Genossenschaft Ihre weitere Beteiligung, mehr dazu unter "Mitmachen".
Mit Dank grüßen wir herzlich aus der WeiberWirtschaft!
Dr. Katja von der Bey
Vorstand

