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Liselotte Herrmann (1909-1938)

Liselotte Herrmann kam 1909 in Berlin zur Welt. Schon als Schülerin engagierte sie sich politisch und kämpfte schon als junge Frau für mehr Gerechtigkeit. 1931 trat sie in die Kommunistische Partei ein. Nach dem Abitur studierte sie Chemie und Biologie, 1933 unterschrieb sie einen Aufruf zur Verteidigung demokratischer Rechte und Freiheiten an der Berliner Universität und wurde deshalb von der Hochschule verwiesen.

Mit dem Aufstieg der Nazis arbeitete sie im Widerstand und wurde deshalb 1935 verhaftet. Gegen großen und internationalen Protest wurde die junge Mutter wegen Spionage 1937 zum Tode verurteilt. Am 20. Juni 1938 wurde sie in Berlin-Plötzensee hingerichtet.

Mehr und detaillierte Infos zu ihrer Biografie stehen unter:

https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/liselotte-herrmann/

Die Generalversammlung 2024 widmete Lilo Herrmann die Gewerbeeinheit 2.4 in den Hofgebäuden. Es war uns ein großes Anliegen, ihren mutigen Widerstand gegen die Nationalsozialisten zu würdigen, um unsere Ablehnung der zerstörerischen, undemokratischen und unmenschlichen Parolen und Denkweisen Rechtsextremer zu unterstreichen.